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taozentrum Frankfurt am Main

MEDITATION

“Der Weise kennt Himmel und Erde ohne sein Haus zu verlassen.” (Chinesische Weisheit)

Viele alte Kulturen der Menschheit kennen die Meditation, östliche und westliche Kulturen. (Der Begriff kommt aus dem Lateinisch, meditari = „zur Mitte gegangen werden”). Das wichtigste Ziel, das allen Meditationsrichtungen gemeinsam ist: Ausschaltung des Ego, des Ich - „den Geist zur Ruhe bringen”. Um diesen Zustand zu erreichen, gibt es verschiedene Methoden und Techniken. Die Meditation der taoistischen Tradition ist für uns Menschen im Westen besonders gut geeignet, da wir alle aus einer sehr kopflastigen, ego-bestimmten Welt kommen.

Den meisten Menschen fällt es am Anfang sehr schwer, sich mit geschlossenen Augen hinzusetzen, nichts zu tun und zu denken und nach innen zu lauschen. Sofort fangen die Gedanken an zu kreisen, scheinbar unaufhaltsam, endlos.

Die taoistische Meditation arbeitet mit dem Geist. Man konzentriert sich darauf, das Qi in bestimmten Energiezentren zu sammeln oder es auf bestimmten Energiebahnen zu bewegen. Bei dieser Methode ist der Geist beschäftigt und konzentriert. Die Alltagsgedanken und Sorgen kommen schnell zur Ruhe. Die innere Ruhe kann gedeihen, und die innere Sensorik, die Qi-Wahrnehmung verfeinert sich. Der Yang-Aspekt der taoistischen Meditation ist das Bewegen der Energie mit Geisteskraft. Danche sitzt man noch eine Weile still. Das ist der Yin-Aspekt: Nachspüren, Ruhe, Versenkung - die eigentliche Meditation.

Qigong